Vienna-Boss Svoboda: „Diese Zeiten sind vorbei!“
Vienna-Präsident Kurt Svoboda traf die „Krone“ zum Frühstücks-Interview: Wie es mit der langsam bröckelnden Hohen Warte weitergeht, warum es heuer bis dato sportlich so richtig läuft und wie man in Döbling mit der heftigen Kritik des eigenen Frauenteams im Zuge einer anonymen Umfrage umgeht.
„Krone“: Herr Svoboda, nach der verpatzten Aufstiegsmission hat man heuer mit dem oberen Drittel ein bescheideneres Ziel ausgerufen. Der Kurs scheint mit aktuell Rang zwei aber vielversprechender, oder?
Vienna-Präsident Kurt Svoboda: Es ist auch unter der Oberfläche ein stimmiges Bild. Es ist nicht mehr nur Aufbruchstimmung, sondern auch Teamgeist, eine Vertrauensbasis und ein Miteinander da. Wir hatten für 2026 budgetär und kadertechnisch mit dem Aufstieg aus der zweiten in die Bundesliga geplant. Dass das nicht funktioniert hat, müssen wir eingestehen. Mit 14 Änderungen im Kader, neuem Trainer und Sportchef mussten wir für diese Saison aber umdenken. Wir hatten wieder einen Umbruch, sofort den nächsten Schritt gehen zu wollen, wäre nicht nachhaltig.