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„Völlig absurd!“ Klub nach Quali-Blamage am Boden

„Völlig absurd!“ Klub nach Quali-Blamage am Boden

Was für ein Drama in der Qualifikation zur Champions League! Eigentlich durfte Polen-Klub Lech Posen nach einem 4:1 im Hinspiel gegen Aarhus schon mit der nächsten Runde planen, doch dann folgte auf heimischen Boden eine der „größten Blamagen“, die einem ganzen Land Schmerzen bereitet hat. 

„So entstehen Blamagen, an die man sich noch jahrelang erinnert“, urteilt „Przeglad Sportowy“, die älteste Sportzeitung Polens. Es ist der Schmerz eines ganzen Landes, der hier zu spüren ist. Denn am Mittwochabend hat Lech Posen in der zweiten Runde der Qualifikation zur Champions League eine schallende Ohrfeige kassiert. 

Gegen Dänen-Meister Aarhus hatte man im Hinspiel noch einen souveränen 4:1-Sieg feiern können. Das Rückspiel zudem in der Heimat schien das Ticket für die nächste Runde schon gebucht, der Traum von der Champions League nahm Formen an. Doch dann wurden die Polen kalt erwischt. 

Nach 90 Minuten hatte Aarhus drei Tore erzielt, das Heimteam selbst keines. Es ging in die Verlängerung und den heimischen Fans war die Anspannung nun deutlich anzumerken. Kurz durften sie dennoch jubeln und glauben, dass man am Ende mit einem blauen Auge davonkommen könnte. Denn in der Verlängerung traf Filip Jagiello für Posen und stieß die Tür in Richtung Königsklasse wieder weit auf. 

Große Freude bei den Dänen
Doch erneut schaffte man es nicht, den Sack zuzumachen. Tomas Kristjansson gelang so noch der Ausgleich, und die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Dort behielt der dänische Meister schließlich erneut die Oberhand und das Posen-Drama war perfekt. 

„Die Festung Posen ist gefallen. Viermal“, ist in polnischen Medien zu lesen. In Dänemark hingegen wird gejubelt. „Wie wild du bist, AGF!. Dieses Spiel wird zu einem Meilenstein in der Geschichte von Aarhus werden“, schreibt „Tipsbladet“. In der nächsten Runde wartet nun Sabah FK aus Aserbaidschan, der Champions-League-Traum nimmt Formen an. 

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