Die heurige Festspielsaison zeichnet sich durch fallende Hüllen aus. Ob bei Jedermann Philipp Hochmair, der heuer unten ohne auf der Bühne am Domplatz steht. Oder Ex-Buhlschaft Valery Tscheplanowa, die sich in Goethes „Faust“ die Kleider vom Leib reißt – die „Krone“ berichtete. Am Samstagvormittag wurde der Enthüllungsreigen fortgesetzt. Dieses Mal jedoch jugendfrei.
Der deutsche Bildhauer Stephan Balkenhol gestaltete sechs Opernfiguren aus Bronze. Aufgestellt wurden sie bereits unter der Woche am Residenzplatz. Am Samstag folgte die feierliche Enthüllung unter Anwesenheit der Ehrengäste. Figaro, Elektra, Don Giovanni, Turandot, Othello und Carmen kamen unter den Planen zum Vorschein. Jede einzelne Figur wurde von den anwesenden Gästen beklatscht.
Darunter unter anderem der ehemalige deutsche Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg. Er war vom Initiator des Projektes, Walter Smerling, eingeladen worden.
Die Möglichkeit nutzte zu Guttenberg, um weiter in Kunstkreisen zu netzwerken: und zwar mit dem für Kunst und Kultur zuständigen Landeshauptfrau-Stellvertreter, Stefan Schnöll. Schnöll hatte die Kunstausstellung im öffentlichen Raum ins Rollen gebracht.
Weitere Gäste waren: Galerist Thaddaeus Ropac, Festspielpräsidentin Kristina Hammer und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.