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„Vorbei!“ Skisprung-Ikone beendet Trainerkarriere

„Vorbei!“ Skisprung-Ikone beendet Trainerkarriere

Es ist das Ende einer erfolgreichen Trainerkarriere im Skisprung-Weltcup: Mika Kojonkoski, der einst auch die ÖSV-Adler unter seinen Fittichen hatte, zieht einen Schlussstrich. Seinem Sport bleibt er allerdings in anderer Funktion weiterhin erhalten.

„Das Reise-Konto ist voll“, erklärte Kojonkoski gegenüber der finnischen Tageszeitung „Iltalehti“ und machte damit auch offiziell, dass er einen Schlussstrich unter seine erfolgreiche Karriere als Skisprungtrainer zieht. Er wolle nämlich seine „Prioritäten verändern“. 

Wenngleich er „das Training immer noch liebt“ und „fast jeden Moment genießt“, fühle der Finne, dass seine Zeit als Coach endet, weshalb er nochmal unterstrich: „Grundsätzlich ist meine Trainerkarriere vorbei“.

Einst auch ÖSV-Trainer
Zuletzt arbeitete der 63-Jährige noch mit der finnischen Nachwuchshoffnung Vilho Palosaari zusammen. Für Kojonkoski der „ideale Abschluss“. Zumal er als Coach durchaus auf eine erfolgreiche Zeit zurückblickt. Zunächst als aktiver Springer mäßig erfolgreich, konnte er als Trainer in Österreich (von 1997 bis 1999), Finnland und schließlich vor allem Norwegen durchstarten. Die Norweger formte er zu einer führenden Skisprung-Nation und feierte Olympiasiege, Erfolge bei der Vierschanzentournee und WM-Titel. 

Ganz aus dem Wintersport verabschieden wird sich der Finne aber noch nicht. Er bleibt auch fortan Vorsitzender des Skisprungkomitees des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes (FIS). 

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