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War das bislang die beste Parade bei der WM?

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Alireza Beiranvand avancierte beim 0:0 des Iran gegen Belgien zum großen WM-Helden. Der iranische Schlussmann zeigte gleich sieben Paraden, eine davon sorgte für Staunen auf den Rängen und dürfte zu den spektakulärsten Rettungstaten des Turniers zählen.

Bereits in der 59. Minute lieferte der 33-Jährige die Szene des Spiels. Beiranvand lag eigentlich schon am Boden, reagierte aber geistesgegenwärtig, streckte seine linke Hand aus und verhinderte damit einen beinahe sicheren Gegentreffer. Seine Mitspieler feierten den Keeper unmittelbar nach der Aktion, auch Teamchef Amir Ghalenoei sparte nach dem Schlusspfiff nicht mit Lob.

„Ihm verdanken wir einen Punkt“
„Beiranvand ist einer der besten iranischen Torhüter der Geschichte. Er ist sehr intelligent, sehr erfahren und war heute in Topform. Ihm verdanken wir einen Punkt“, sagte Ghalenoei stolz.

Insgesamt zeigte Beiranvand in Los Angeles sieben teils überragende Paraden gegen die „Roten Teufel“. Besonders seine Rettungstat gegen Maxim de Cuyper stach heraus. Der Belgier kam aus kürzester Distanz zum Abschluss, scheiterte jedoch am blitzschnell reagierenden Iran-Schlussmann.

Iran hat Aufstieg weiter in eigener Hand
Dank des starken Auftritts ihres Torhüters halten die Iraner nach zwei Gruppenspielen bei zwei Punkten und dürfen weiter von der K.o.-Runde träumen. Dabei waren die Voraussetzungen laut Teamchef alles andere als ideal.

„Diese Leistung wird in die Geschichte eingehen“
Sein Team sei im „denkbar schlechtesten Zustand zu dieser WM angereist, den man sich vorstellen kann“, erklärte Ghalenoei. Der Trainer verwies dabei auf die seit Februar pausierende heimische Liga sowie die Reisestrapazen vor Ort. „Deswegen wird diese Leistung heute in die Geschichte eingehen“, so der Coach.

Mit einem Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Ägypten würde das Team Melli sicher in die K.o.-Phase einziehen. Doch selbst ein weiteres Remis könnte den Iranern unter Umständen zum Aufstieg reichen.

Nach der Gala ihres Schlussmanns lebt der Traum vom Achtelfinale jedenfalls weiter ...