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Welche Inhalte braucht die SPÖ für den Erfolg?

· Politics

Doskozil gegen Babler, Babler gegen Zeiler: Immer wieder wird der Kampf um den SPÖ-Vorsitz öffentlich ausgetragen. Während die Personaldebatten oft im medialen Fokus sind, kommt die für viele Wähler entscheidendere Frage oft zu kurz: Welche Inhalte verkörpern die Kandidaten und welche Inhalte müsste die SPÖ in den Vordergrund stellen, um aus dem historischen Umfragetief ausbrechen zu können?

In seinen Interviews bei KronePLUS und auch am gestrigen Sonntag in der „ZiB 2“ ließ Gerhard Zeiler wenig Interpretationsspielraum. Die Positionierung des Medienmanagers liegt im Vergleich zu Parteichef Babler klar weiter in der politischen Mitte. Er wolle mehr Fokus auf einen wirtschaftsfreundlichen Kurs legen, sei „kein Marxist“ und auch „kein Klassenkämpfer“.

„Wer die Gastfreundschaft verletzt, hat das Gastrecht verloren.“
Auch bei den Dauerthemen Migration und Budget bewegt sich Zeiler einen Schritt weiter in Richtung ÖVP und FPÖ. So wolle er straffällig gewordene Asylwerber konsequenter abschieben, zitiert dabei gar die Parteichefin des deutschen BSW, Sahra Wagenknecht.

Beim Budget wolle er vor allem bei staatlichen Förderungen den Rotstift ansetzen, schließe aber Erbschafts- und Vermögenssteuer nicht kategorisch aus. Mit dem Freiraum im Budget sollen Maßnahmen gesetzt werden, um die Lebenshaltungskosten wieder zu senken. Ist das genug, um verlorene Wählerstimmen bei der nächsten Nationalratswahl wieder für die SPÖ zu gewinnen?

Wie bewerten Sie die inhaltlichen Standpunkte Gerhard Zeilers? Welche Inhalte muss die SPÖ in den Vordergrund stellen, um aus Ihrem Umfragetief auszubrechen? Gibt es Positionen, die die SPÖ für Sie alternativlos machen oder Positionen, die sie Ihrer Meinung nach unwählbar machen?

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