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Weltmeister erlebte Drama im Stadion hautnah mit

Weltmeister erlebte Drama im Stadion hautnah mit

Es herrscht Fassungslosigkeit nach dem Tod von Jesus de Miguel. „Es tut mir aus tiefstem Herzen leid. Ruhe in Frieden“, schreibt etwa Spaniens Weltmeister Gerard Pique, der die Tragödie im Stadion hautnah miterlebt hat.

Jesus de Miguel vom spanischen Zweitligisten CD Teneriffa hatte sich am Montag nach einem heftigen Zusammenprall mit Torhüter Jesus Owono vom FC Andorra in der Nachspielzeit vor Schmerzen gekrümmt. Auf dem Weg ins Krankenhaus hatten Rettungskräfte ihn dann wiederbeleben müssen. Die Partie wurde beim Stand von 2:2 abgebrochen.

Laut spanischen Medienberichten war auch Gerard Pique im Stadion mit dabei. Nach den tragischen Ereignissen machte sich Pique, Eigentümer des FC Andorra, umgehend auf den Weg ins Krankenhaus, um sich nach De Miguel zu erkunden. CD Teneriffa sprach zunächst davon, dass sein Zustand ernst, aber stabil sei. Dienstagfrüh verstarb der 30-jährige Kicker jedoch.

Spiele in Spanien abgesagt
Der spanische Fußballverband sagte alle für Dienstag angesetzten Spiele ab. Klubs aus ganz Spanien wie der FC Barcelona oder Real Madrid kondolierten. De Miguel wurde in Madrid geboren, seit dem Vorjahr spielte er für Teneriffa.

Schweigeminute im Europacup
Die UEFA gab bekannt, dass vor allen Europacup-Spielen dieser Woche eine Schweigeminute abgehalten werde. „Der Tod von Jesus de Miguel Alameda hat uns zutiefst erschüttert“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. „Wir haben nach Worten gesucht und nur Stille gefunden.“

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