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Wie Irankrieg die Macht von Donald Trump bedroht

· Politics

Der Krieg im Nahen Osten lässt Donald Trump nicht los. Was als schneller, harter Schlag gedacht war, droht zu einem endlosen Abnutzungskrieg zu werden. Die US-Politik steckt fest. Der Präsident steht unter gewaltigem Druck: Die wichtigen Wahlen (Midterms) rücken näher, die Preise im Supermarkt steigen – und militärisch gehen ihm die guten Ideen aus.

Das Hauptproblem der aktuellen US-Strategie beginnt ganz oben: Es fehlt an einem klaren Ziel. Wer Truppen oder Raketen schickt, muss wissen, wohin die Reise gehen soll. Doch das ist völlig unklar. Wie der österreichische Militärexperte Oberst Markus Reisner analysiert: „Im Moment ist es unklar, welches Ziel Präsident Trump verfolgt. Aus der Distanz kann man sagen, dass die USA möglichst schnell aus diesem Konflikt herauskommen will.“ Weder ein schnelles Einlenken Teherans noch ein erhoffter Regimewechsel sind eingetreten. Trump sitzt in einer klassischen Zwickmühle. Eskaliert er den Krieg weiter, treibt das die Preise in den USA in die Höhe und entfremdet ihn von seiner eigenen MAGA-Basis. Macht er einen Rückzieher, drohen die Falken in seiner eigenen Partei ihm die Gefolgschaft aufzukündigen.