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Wieder scheitert Ferrari an der eigenen Strategie!

Wieder scheitert Ferrari an der eigenen Strategie!

Lewis Hamilton kündigte nach dem Flop in Zandvoort interne Gespräche an. Mercedes zeigt indes allen, wie eine Stallorder zu funktionieren hat …

Bereits 87 Punkte beträgt der Rückstand auf Mercedes – noch ist das bei elf ausstehenden Rennen aufzuholen, doch dazu muss man sich bei Ferrari punkto Teamwork einiges einfallen lassen …

Hamilton schimpft
Rückblick auf Zandvoort, wo McLaren-Weltmeister Lando Norris seinen 13. Grand-Prix-Sieg vor den beiden „Silberpfeil“-Piloten Kimi Antonelli und George Russell einfuhr. Und die Scuderia wieder mal an der eigenen Strategie scheiterte. Statt aufgrund der starken Pace zumindest auf dem Podium zu stehen, reichte es gerade mal zu den Plätzen vier und fünf. „Um als Team die maximalen Punkte abzustauben, müssen wir einfach besser zusammenarbeiten“, grummelte Lewis Hamilton, der vor dem letzten Stint hinter Charles Leclerc feststeckte. Und weil sich der Monegasse weigerte, zum Reifenwechsel an die Box zu fahren, schimpfte Hamilton weiter: „Tolle Art, um Zeit zu verlieren. Ich war auf einer anderen Strategie als Charles, hatte eine viel bessere Pace. Und was ist rausgekommen? Ich habe wertvolle Sekunden verloren.“

Der siebenfache Rekord-Weltmeister kündigte für die nächsten Tage intensive interne Gespräche an. „Wenn man gewinnen oder Titel holen will, muss man gewisse Dinge einfach tun. Und es tut weh zu sehen, wie es dein schärfster Gegner macht. Mercedes hat Kimi nach vorne gelotst, um ja keine Zehntel zu verlieren.“

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur versuchte die Sache zu kalmieren, gab aber schließlich doch auch zu: „Wahrscheinlich hätte man das besser lösen können. Wir müssen jetzt beim kommenden Heimspiel in Monza (6. September) perfekte Arbeit leisten, wenn wir unsere Fans glücklich machen wollen.“ Positiv: Ferrari bekommt im königlichen Park einen verbesserten Antriebsstrang unter die Haube.

Mercedes-Boss Toto Wolff zur „Silberpfeil“-Stallorder: „Es ging nur darum, die sicherste Situation zu schaffen, um die großen Punkte abzuräumen. Solche Entscheidungen sind zwar meistens schwer, aber sie müssen gefällt werden, wenn man um die WM kämpfen will.“

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