Wird Messi jetzt Maradona endgültig überflügeln?
Er hat auf Klub-Ebene gewonnen, was es zu gewinnen gibt, hat Rekorde gebrochen noch und nöcher – und doch ist Lionel Messi in seiner Heimat Argentinien lange Zeit ein wenig im Schatten der „Albiceleste“-Ikone Diego Maradona geblieben. Seit dem WM-Triumph von 2022 ist das alles nicht nur vergessen, nein, sollte Messi die Argentinier im Finale am Sonntag erneut auf den globalen Fußball-Thron führen, würde er Maradona sogar endgültig überflügeln …
Denn während der „Floh aus Rosario“ trotz seines inzwischen für einen Offensiv-Fußballer beinahe biblisch anmutenden Alters von 39 Jahren dann zwei gewonnene Weltmeisterschaften in seiner Vita stehen hätte, bliebe es bei Maradona logischerweise bei dem einen von 1986.
Riesige Fußstapfen der „Gaucho“-Legende
Beinahe wäre Messi an dem Druck zerbrochen, bei der Nationalmannschaft der Südamerikaner das Erbe von Maradona anzutreten, in die riesigen Fußstapfen der „Gaucho“-Legende zu treten – nicht wenige teils hochkarätige Spieler waren vor ihm daran gescheitert.
Kurzer zwischenzeitlicher Rücktritt
Mit dem verlorenen WM-Finale gegen Deutschland 2014 schien seine Karriere eine unvollendete zu bleiben, der zutiefst enttäuschte Messi schien bei WM-Endrunden kein Glück zu haben, ohne Titel zu bleiben.
Doch Messi behielt bis auf einen kurzen zwischenzeitlichen Rücktritt den Glauben an sich und Argentinien – und das sollte sich auszahlen. Der Lohn: der WM-Titel 2022 in Katar und nun vielleicht auch der WM-Titel 2026 in Nordamerika …