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Wird Trump jetzt noch gefährlicher, Frau Veit?

· Politics

Sie war acht Jahre lang ORF-Korrespondentin in Washington, hat Obama, Trump und Biden erlebt. Mit Conny Bischofberger spricht Hannelore Veit (69) über den politischen Tsunami in den USA, die Folgen für Europa und den erfolgssüchtigen amerikanischen Präsidenten. 

Ihr Büro für Moderation und Kommunikation befindet sich im Erdgeschoss eines Jahrhundertwendehauses am Wiener Arenbergpark mit Blick auf die Flaktürme. Graublaue Couch, ein modernes Bild in Pastelltönen. „Wer hat Angst vor Donald Trump?“, steht in großen Lettern auf schwarzem Hintergrund, ein Werbeplakat für ihr Buch über die gespaltenen Vereinigten Staaten, das 2024 erschien. Mit ihrem blaugrünen Shirt, zu dem sie eine elegante schwarze Hose und weiße Sneakers kombiniert hat, passt Hannelore Veit perfekt ins Bild. Sie ist gerade aus der Südsteiermark zurückgekehrt an diesem Freitagmittag, dort referierte sie für eine Bank über die „Midterms“. Veit ist gefragte Keynote-Speakerin und leitet englischsprachige Diskussionen, zuletzt mit dem ehemaligen kanadischen Premier Justin Trudeau bei den Salzburger Festspielen. Das Leben der ehemaligen ORF-Korrespondentin in Washington dreht sich fünf Jahre nach ihrem Wechsel in die Selbstständigkeit noch immer um News. „Einmal Journalistin, immer Journalistin!“ lacht sie.