Sport

WM-Märchen: Warum Tor-Held seinen Jubel unterbrach

WM-Märchen: Warum Tor-Held seinen Jubel unterbrach

Das Märchen von Kap Verde geht weiter! Kevin Pina erzielte beim sensationellen 2:2 gegen Uruguay das erste WM-Tor in der Geschichte des kleinen Inselstaats und unterbrach anschließend kurz seinen Jubel. Das hatte einen schönen Grund.

In der 21. Minute war es so weit: Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 30 Metern ließ Kevin Pina Kap Verde jubeln. Sein Schuss hatte den Weg durch Uruguays Zwei-Mann-Mauer gefunden – der erste WM-Treffer von Kap Verde war perfekt!

Anschließend gab es kein Halten mehr! Der 29-Jährige vom russischen Klub FK Krasnodar wurde von der gesamten Mannschaft gefeiert und geherzt.

Das Tor widmete Pina übrigens seinem Kind, er unterbrach sogar kurz seinen Jubel. „Ich habe versucht, meine Tochter auf der Tribüne zu finden“, schilderte der WM-Held. Jedoch ohne Erfolg – dafür war der Moment zu kurz.

Ticket für K.-o-Phase winkt
Nach dem 0:0 gegen Spanien und dem 2:2 gegen Uruguay hat Kap Verde bereits zwei Punkte auf dem Konto. Unglaublich, aber wahr: Nun winkt sogar ein Ticket für die K.-o-Phase. Am Samstag geht es in Gruppe H gegen Schlusslicht Saudi-Arabien (1).

„Stolz, Stolz, Stolz“, jubelte Pina. Gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme sogt der Fußballzwerg für Furore. Mit dem Erreichen des Sechzehntelfinales wäre das Sommermärchen von Kap Verde endgültig perfekt.

Vielleicht verpasst