Wolff zu Russells Schwäche: „Dürfte so nicht sein“
„Er verliert eine Viertelsekunde auf den Geraden und eine Viertelsekunde in den Kurven. Vielleicht liegt es am älteren Motor, weil Kimi einen neueren hat. Aber das dürfte so nicht sein“ – Mercedes-Boss Toto Wolff hadert nach dem Qualifying für den Grand Prix von Belgien mit dem neuerlich schwachen Auftreten des vor der Saison eigentlich als Nummer-1-Pilot eingeplanten George Russell!
Die Poleposition für WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli ist zwar alles andere als ein Grund, Trübsal zu blasen, aber nachdenklich macht den Wiener der klare Abstand zwischen seinen Fahrern schon. Immerhin lag der Italiener auf dem mit 7,004 Kilometern längsten Kurs des Formel-1-Kalenders letztlich eine halbe Sekunde vor Russell, der am Sonntag von Position 4 aus ins Rennen gehen wird.
„Es ist großartig, auf der Pole zu stehen!“
Für Antonelli war es die sechste Pole der Saison und zugleich das perfekte Geburtstagsgeschenk für Papa Marco. „Es ist großartig, auf der Pole zu stehen. Das war keine ganz einfache Session, aber wir waren in der Lage, uns von Runde zu Runde zu verbessern“, sagte der Teenager aus Italien, der seinen sechsten Saisonsieg anpeilt.
Von Wolff gab es für Antonelli natürlich großes Lob.“Am Anfang war es ein bisschen schwierig, weil er es zu forsch angegangen ist und der Reifen überhitzt hat. Aber am Ende, wenn es darum geht, das ist stark“, sagte der Wiener bei ServusTV.