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Zwei ÖFB-Kicker fallen aus! Wer rückt jetzt nach?

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Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss in den Nations-League-Spielen am Samstag in Linz gegen Irland und am darauffolgenden Dienstag in Debrecen gegen Israel auf Marco Grüll verzichten. Der Werder-Bremen-Profi wurde am Samstag beim 0:1 in Stuttgart wegen Wadenproblemen ausgetauscht und wird nicht zum ÖFB-Team kommen, wie sein Klub am Sonntag mitteilte. Auch Carney Chukwuemeka dürfte ausfallen – der Dortmund-Profi musste beim 2:1 gegen Elversberg frühzeitig vom Platz.

Für Grüll war die Partie gegen den VfB in der 67. Minute beendet, er wird sich am Montag einer MRT-Untersuchung bei den Werder-Ärzten unterziehen.

„Aufgrund der Wadenproblematik war es für ihn nicht möglich, gestern weiterzuspielen. Wir werden jetzt abwarten, was die Bilder zeigen. Ich gehe davon aus und hoffe, dass er nicht so lange pausieren muss“, sagt Trainer Daniel Thioune am Sonntag.

Kovac: Chukwuemeka nicht zum ÖFB-Team
Bereits am Samstag hatte Dortmund-Trainer Niko Kovac eine wenig optimistische Prognose bezüglich Chukwuemeka abgegeben. „Er wird meines Erachtens nicht zum Nationalteam abreisen, weil er muskuläre Probleme hatte beziehungsweise sich wahrscheinlich auch einen Faserriss zugezogen hat.“

Informationen vom ÖFB über mögliche Nachnominierungen werden bis zum späten Sonntagabend oder Montagfrüh erwartet. Schon vor diesem Wochenende war festgestanden, dass Teamchef Ralf Rangnick aus Verletzungsgründen nicht auf David Alaba, Maximilian Wöber, Nikolas Veratschnig, Paul Wanner, Patrick Wimmer und Florian Grillitsch zurückgreifen kann.

Ein Name, der hinsichtlich einer Nachnominierung immer wieder auftaucht, ist jener von Rapid-Kicker Yusuf Demir. Auch Alessandro Schöpf (LASK) und Jacob Peter Hödl (Sturm) gelten als ernsthafte Alternative.