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Zweifacher Kitz-Sieger: „Es hat mir Angst gemacht“

· Sport

Knapp zwei Jahre nach seinem Horror-Sturz in Bormio ist Cyprien Sarrazin bereit in den Ski-Weltcup zurückzukehren. Ein konkretes Datum hat der Franzose auch schon ins Auge gefasst. Angst davor sich auf die Pisten zu stürzen hat er mittlerweile keine mehr – das war vor ein paar Monaten noch ganz anders ... 

„Nein, heute habe ich keine Angst, wenn ich an mein Comeback denke“, betont Sarrazin im Interview mit „Eurosport“. Vor einigen Monaten allerdings, gab es in Kitzbühel einen Moment, den er so noch nicht erlebt hatte: „Ich war in Kitzbühel, stand am Pistenrand. Und ich dachte mir: „Kannst du dir vorstellen, hier an den Start zu gehen?“ Ich habe zwei Sekunden nachgedacht und mir gesagt: „Nein.“ Und das hat mir Angst gemacht.“ 

Doch der Franzose hat sich davon nicht beirren lassen und weiter hart am Comeback gearbeitet. „Heute habe ich so gearbeitet, wie es nötig war, um keine Angst mehr zu haben. Was mich in Atem hält, ist diese Herausforderung. Wie werde ich das alles angehen, wie werde ich diese Rückkehr in den Wettkampf meistern? Ich kann es kaum erwarten, das herauszufinden“, zeigt sich Sarrazin jetzt bereit für die Herausforderung. 

„Danach sehen wir weiter“
Für seine Rückkehr hat der 31-Jährige auch schon einen Ort ausgemacht. Der Super-G in Copper Mountain am 28. November soll die geeignete Bühne für die Rückkehr werden, mit einem kleinen „Aber“: „Wir werden die Trainingsläufe absolvieren und danach sehen wir weiter. Entweder gehe ich an den Start oder ich muss noch ein bisschen Geduld haben.“

Denn die Devise für das Comeback steht auch schon fest: „Die einzige Gewissheit, die ich habe, ist, dass ich nicht hinterherfahre, ganz im Gegenteil. Wir haben mit den Trainern Bilanz gezogen und können sagen, dass es schneller ging als wir uns vorstellen konnten. Aber ich darf mich nicht zu sehr hinreißen lassen.“