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Zwischen FPÖ-Werbevideo und Vorarlberger Realität

· Politics

Während das Abschiebe-Video der Bundes-FPÖ für heftige Diskussionen im Vorarlberger Landtag sorgte, geht Vorarlbergs neuer Landesrat Markus Klien auf Distanz und setzt auf den eigenen Vorarlberger Weg. Im „Krone“-Interview spricht er darüber, warum Vorarlberg keine 100 neuen Windräder bekommt, den „Vorarlberg-Kodex“ und warum er sich in aller Schärfe gegen NS-Vergleiche im Landtag verwehrt.

„Krone“: Die meisten Hohenemser dürften Sie als ehemaligen Vizebürgermeister der Nibelungenstadt gut kennen. Für jene, die in den anderen 95 Gemeinden leben, die Frage: Wer ist der neue Landesrat?
Markus Klien: In Hohenems kennt man mich vor allem durch meine Zeit als Vizebürgermeister und mein Engagement im Sportressort. In der Vergangenheit war ich bei unzähligen Jahreshauptversammlungen verschiedenster Vereine, weil mir der direkte Draht zur Bevölkerung wichtig ist. Privat mag ich es traditionell: Ich bin Hobby-Imker mit fünf Bienenvölkern, brenne leidenschaftlich gerne Schnaps in meiner Garage und gehe in den Bergen wandern. Die Alpe Gsohl und die Hohe Kugel sind mein perfekter Ausgleich zum Abschalten. Zudem bin ich Mitglied einer Jasser-Runde, mit deren Mitgliedern ich auch Fußball schaue.