Pünktlich zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gehen ab Mittwoch zum 50. Mal die Tage der deutschsprachigen Literatur über die Bühne – mit drei Lesenden aus Österreich. Die Preisvergabe ist diesen Sonntag.
Diese Woche steht ganz im Zeichen von Ingeborg Bachmann. Die 1973 verstorbene Dichterin hätte am Donnerstag ihren 100. Geburtstag gefeiert, die ihr gewidmeten Tage der deutschsprachigen Literatur gehen ab Mittwoch zum 50. Mal in ihrer Heimat Klagenfurt über die Bühne – gekrönt von der Vergabe des Bachmannpreises am Sonntag.
Zum literarischen Wettlesen treten heuer 14 Bewerber an – drei davon stammen aus Österreich. Wolfgang Popp, Magdalena Schrefel und Christoph Szalay lesen gegen neun Teilnehmer aus Deutschland sowie je eine Autorin aus der Schweiz und Ungarn. Eröffnungsrednerin ist Helga Schubert, Preisträgerin von 2020.
Zum Jubiläum wurde das Preisgeld für den Ingeborg-Bachmann-Preis auf 30.000 Euro angehoben. Auch die Nebenpreise sind höher dotiert, sodass sich die Gesamtsumme der zu vergebenden Preise dieses Jahr auf 75.000 Euro beläuft.
Die 50. Tage der deutschsprachigen Literatur werden heute um 19 Uhr im ORF-Landesstudio Kärnten eröffnet. Die Jury bildet das bewährte Team mit dem Vorsitzenden Klaus Kastberger. Am Freitag gibt es zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann im und um ihr Wohnhaus in der Henselstraße ein Fest mit Musik und szenisch-literarischen Interventionen. 2025 ging der Bachmann-Preis an die steirische Autorin Natascha Gangl.