Afrika soll wieder ein Formel-1-Rennen bekommen
Nach über 30 Jahren könnte die Formel 1 nach Afrika zurückkehren. Laut Gerüchten im Fahrerlager soll Ruanda 2030 in den Rennkalender der Motorsport-Königsklasse aufgenommen werden. Das Streckendesign soll Alexander Wurz übernehmen.
Nachdem Ruanda in den vergangenen Jahren bereits die Straßenrad-WM sowie die Afrika-Meisterschaften im Handball und im Basketball ausgetragen hatte, könnte mit der Formel 1 schon bald das nächste sportliche Großereignis im ostafrikanischen Binnenland ausgetragen werden.
Sollten die Gerüchte stimmen, hätte die Formel 1 auf jedem Kontinent mindestens ein Rennen. Das letzte Mal, als ein Grand Prix auf afrikanischem Boden ausgetragen wurde, war 1993 im südafrikanischen Kyalami.
Hamilton Befürworter
Dass es 2030 zur Rückkehr kommen könnte, ist auch Lewis Hamilton zu verdanken. Der Ferrari-Pilot gilt als großer Befürworter der Idee, die Formel 1 wieder nach Afrika zu holen.
Das einzige Problem: In Ruanda gibt es noch keine Rennstrecke. Entsprechend soll Alexander Wurz laut mehreren Medien damit beauftragt werden, beim rund 40 Kilometer von Ruandas Hauptstadt Kigali entfernten Bugesera International Airport eine Strecke zu entwerfen.