Nach seinem unnötigen Platzverweis im Spiel seiner TSG Hoffenheim gegen Bayern Leverkusen (3:0) hat Alexander Prass verraten, dass er sich die Situation mit einer speziellen Aktion im Bewusstsein halten möchte. Denn: Der unbedachte Jubel-Patzer soll sich nicht mehr Wiederholen!
Der bereits verwarnte Österreicher zog sich im Liga-Spiel gegen Leverkusen beim Jubel über das zweite Tor nämlich das Trikot aus, kassierte dafür Gelb-Rot und musste vorzeitig vom Platz. Eine unbedachte Aktion, die für Ärger bei Trainer, Mitspielern, Fans und auch sich selbst gesorgt hatte.
Damit sich so etwa auch ja nie mehr wiederholt, greift Prass zu einer speziellen Maßnahme, wie er auf den Social-Media-Kanälen seines Klubs verraten hat: „Jetzt hängt das Trikot in der Kabine am Kleiderhaken an der Decke oben.“
Leiberl bekam Frust zu spüren
Der ÖFB-Teamspieler ärgerte sich nach dem Platzverweis selbst extrem über die Aktion. Dieser Frust ist auch dem Leiberl anzusehen. „Das Trikot ist auf dem Weg in die Kabine etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich habe irgendwie daran gerissen. Da ist ein schöner Riss entstanden“, so Prass.
Immerhin konnte sein Team – trainiert von Christian Ilzer – am Ende dennoch drei Punkte holen. Deshalb kann der Österreicher mittlerweile mit Humor auf die Szene blicken. „Am Ende ist es zum Glück halb so wild – auch wenn es mich ärgern im Spiel gegen Werder Bremen zuschauen zu müssen.“