Kurz vor seinem DFB-Comeback unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp hat Torhüter Marc-Andre ter Stegen einen Horror-Abend mit seinem Verein Ajax Amsterdam erlebt. Nach einem unglücklichen Gegentor steht der Routinier dort heftig unter Kritik.
Von Jürgen Klopp wurde ter Stegen bei seiner ersten DFB-Kaderbekanntgabe noch gelobt und mit einer Startplatzgarantie im Nations-League-Spiel gegen die Niederlande ausgestattet. Doch ausgerechnet vor seiner Rückkehr ins Nationalteam erlebte der Torhüter einen Abend zum Vergessen.
Mit seinem Verein Ajax musste man sich in der Liga gegen Underdog Excelsior mit einem 2:2 begnügen. Und der 34-jährige Torhüter hatte einen wesentlichen Anteil daran. Denn beim zweiten Gegentor des Außenseiters sah der Deutsche nicht gut aus. Generell zeigte er kein überzeugendes Match.
„Keine einzige Parade“
Nach dem Spiel hagelte es deshalb auch gleich Kritik. Doch nicht nur von den Fans, auch die internationalen Medien stürzten sich auf den Keeper. Von einem „Albtraumabend“ sprach etwa die spanische Zeitung „Sport“. Keine einzige Parade sei dem Routinier gelungen, war dort weiter zu lesen und „Mundo Deportivo“ sah den Fehler für das zweite Gegentor ebenso gänzlich beim Schlussmann.
Ter Stegen selbst zeigte sich nach dem Match selbstkritisch: „Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass wir mehr verdient gehabt hätten. Wir hätten unsere Führung in der ersten Halbzeit ausbauen müssen. Es ist unsere eigene Schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Letztendlich darf man einfach nicht zwei Gegentore kassieren.“ Zu lange darüber nachdenken sollte der Routinier nicht. Immerhin bekommt er im DFB-Tor bald die Gelegenheit allen wieder zu beweisen, was für ein sicherer Rückhalt er eigentlich ist.