Am Montag – einen Tag nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – gaben die AfD-Ko-Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla eine Pressekonferenz. Dabei sorgte besonders eine Aussage von Weidel für Aufsehen. Sie ist überzeugt, Adolf Hitler sei ein „Linksextremist“ gewesen.
Bereits im Jänner 2025 sorgte eine Aussage von Alice Weidel für Diskussionen. Im Gespräch mit Elon Musk sagte sie, Hitler sei ein Kommunist gewesen. Schon damals wurde ihr vorgeworfen, historisch belegte Tatsachen zu leugnen, beziehungsweise zu verharmlosen – die „Krone“ berichtete.
„Hitler hat völlig linksgerichtete Politik gemacht“
Auf die Frage eines Besuchers der Pressekonferenz, ob sie sich in dem Gespräch mit Musk geirrt habe, oder „vielleicht verwirrt“ gewesen sein, reagierte sie mit den Worten: „Ich kann es gerne noch einmal wiederholen. Adolf Hitler hat eine völlig linksgerichtete Politik gemacht.“
„Die Historie wird das so bestätigen“
Dann setzte die Ko-Parteichefin noch einen drauf: „Er war ein Linksradikaler, ein Linksextremist.“ An den Fragesteller gewandt, beendete sie ihr Statement mit den Worten: „Wenn Sie sich mit der Historie beschäftigen, dann wird die Historie das auch so bestätigen.“
„Haben die CDU als Volkspartei abgelöst“
Weidel und ihr Kollege Chrupalla zeigten sich während der Pressekonferenz zudem sicher, die Bundestagswahlen werden vor 2029 stattfinden. „Wir haben die CDU als Volkspartei abgelöst“, sagte Weidel. Dies sei das Ergebnis einer rein linken Politik und einer „sehr unintelligenten Brandmauer-Politik“. Damit spielten sie auf das Zusammenarbeitsverbot mit der AfD an.
Weidel sicher: schwarz-rote Regierung wird zerbrechen
„Die CDU wird Richtung fünf Prozent gehen. Und die CDU wird nie mehr wieder in ihrer Parteigeschichte eine Bundestagswahl gewinnen“, wiederholte Weidel eine frühere Aussage. Sie gehe fest davon aus, dass die nächsten Bundestagswahlen vor 2029 stattfinden und die schwarz-rote Regierung zerbrechen werde.