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Berliner Clan-Boss Issa Remmo bei Linken-Wahlparty

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Am Sonntagabend sorgte auf der Linken-Wahlparty in Berlin-Neukölln ein Gast für Aufregung. Der Chef des berüchtigten Remmo-Clans, Issa Remmo, tauchte plötzlich auf der Feier auf. Die Partei sagte, sie habe ihn nicht eingeladen.

Bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken in Berlin gab es offenbar keine Zugangsbeschränkungen. So mischte sich auch Issa Remmo am Sonntagabend unter die Feiernden.

Kriminelle Familienmitglieder
Der 58-Jährige ist Oberhaupt des Remmo-Clans. Einige Mitglieder der Großfamilie waren in schwere Straftaten, wie etwa den Raub der 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum und den Juweleneinbruch in Dresden im Grünen Gewölbe verwickelt. Teilen der arabischstämmigen Familie werden außerdem Gewalt und Körperverletzung, illegaler Waffen- und Drogenhandel und Mord vorgeworfen.

Kai Wegner: „Verstörendes Signal“
Der Auftritt des Clan-Chefs sorgte für heftige Kritik. Auch Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete dessen Anwesenheit auf der Party als „verstörendes Signal“, wie er auf X mitteilte.

Begleitet von Anti-Israel-Aktivist
Remmo soll von dem bekannten Anti-Israel-Aktivisten Ibrahim Ibrahim auf die Feier begleitet worden sein. Er ist ein führender Unterstützer der links-säkularen Terrororganisation „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) in Deutschland. Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft.

„War nicht eingeladen“
Die Linke erklärte Remmos Besuch damit, dass es am Eingang der Wahlparty keine Kontrollen gegeben habe. Er sei nicht eingeladen gewesen. Politische oder persönliche Beziehungen zu ihm gebe es nicht, erklärte eine Sprecherin der Neuköllner Linken am Sonntagabend.