Kultur

Bregenzer Festspiele feiern Rekord zur Halbzeit

Bregenzer Festspiele feiern Rekord zur Halbzeit

Die Bregenzer Festspiele ziehen eine äußerst positive Zwischenbilanz. Bis zum kommenden Freitag werden rund 133.000 Gäste die Veranstaltungen besucht haben. Der 1. August brachte zudem einen historischen Rekord. 

Zur Halbzeit der diesjährigen Festspielsaison können die Bregenzer Festspiele eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen. Bis zum kommenden Freitag werden die bisherigen Veranstaltungen von rund 133.000 Menschen besucht worden sein. Gleich ob Seebühne, Festspielhaus oder Werkstattbühne – die Auslastung ist durchgehend hoch. 

Ein historischer Tag für das Festival
Ein besonderer Höhepunkt war der 1. August. Dieser Tag ging mit rund 15.000 Besuchern auf dem Festspielgelände als der besucherstärkste in die 80-jährige Geschichte des Festivals ein. Möglich wurde dieser Rekord durch mehrere Faktoren: Das anlässlich des Jubiläums veranstaltete „Singalong am See“ war mit 6600 Gesangsbegeisterten restlos ausverkauft. Hinzu kamen die Abendvorstellung von „La traviata“ sowie mehrere weitere Konzerte und Führungen.

Publikumsmagnet „La traviata“ am See
Seit dem 22. Juli präsentieren die Festspiele mit Giuseppe Verdis „La traviata“ ihre neue Produktion auf der Seebühne. Das Interesse war von Anfang an enorm, bereits vor Ostern waren sämtliche Vorstellungen ausverkauft. Inklusive der Vorstellung am Freitag wird die Oper an 14 Abenden 104.595 Besucher erreicht haben, was einer Auslastung von 100 Prozent entspricht und ein historischer einmaliger Rekord ist. Bis zum Saisonende am 23. August stehen noch 14 weitere Vorstellungen auf dem Programm.

Großer Zuspruch auch in den Spielhäusern
Auch abseits der Seebühne war der Erfolg groß. Im Festspielhaus wurde Leoš Janáčeks selten gespielte Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von 4495 Gästen gesehen, was einer Auslastung von 98 Prozent entspricht. Das Gastspiel des Burgtheaters mit Molières Komödie „Der eingebildete Kranke“ im Theater am Kornmarkt war mit 1454 Besuchern und einer Auslastung von 99 Prozent an drei Abenden ausverkauft. Auf der Werkstattbühne überzeugte die dystopische Zukunftsvision „Passion of the Common Man“ 850 Besucher, was einer Auslastung von 96 Prozent gleichkommt.

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