Politik

Die FPÖ – nicht zuletzt dank der SPÖ – ganz oben

Die FPÖ – nicht zuletzt dank der SPÖ – ganz oben

Kann es noch schlimmer kommen? Nur noch 39 Prozent würden laut brandaktueller „Krone“-Umfrage eine der drei Regierungsparteien wählen, bloß 13 Prozent würden bei einer Wahl am heutigen Sonntag bei der SPÖ ihr Kreuzerl machen. 13 Prozent, noch ein paar Prozentpunkte weniger als vor ein paar Wochen!

Rückblende: Vor zwei Wochen hatte Medienmanager Gerhard Zeiler in der „Krone“ sein Interesse bekundet, die Partei in eine bessere Zukunft zu führen. Er löste damit eine Lawine aus.

Vor einer Woche wurde Babler in einer hitzigen Parteisitzung ein Ablaufdatum abgerungen. Gegen den geforderten sofortigen Rückzug wehrte er sich mit Händen und Füßen. Heraus kam ein Rückzug in nur kleinen Schritten, der, wie die Umfragen seither beweisen, bei der Wählerschaft keinen Applaus findet.

Bleibt doch offen, wann der ungeliebte Parteichef geht und ob er nicht doch anpeilt, unter seinem vermutlichen Nachfolger Markus Marterbauer Vize-Vizekanzler zu spielen.

Dass Babler in der Regierung bleibt – das werde es sicher nicht spielen, schwören nun maßgebliche rote Politiker. Sie wollen es selber glauben. Und wer darf unterdessen über den Niedergang der SPÖ jubeln? Sicher nicht die Regierungspartner ÖVP und NEOS, die in der Umfrage mit im Lift nach unten rasseln. Stattdessen die Grünen, die erstmals die SPÖ überholen. Und natürlich die Blauen – immer näher an der absoluten Mehrheit. Nicht zuletzt dank der SPÖ.

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