Die Regierung hat sich nach zähen Verhandlungen auf eine Wehrdienstreform geeinigt. Es ist jedoch ein Kompromiss geworden, der viele Fragen offen lässt. So bleibt etwa die Budgetierung ungelöst, und auch die Ausgestaltung der Verlängerung ist unklar. Die „Krone“ hat noch weitere Schwächen gefunden.
Die Finanzierung: Über die Mehrkosten der Reform gibt es völlig unterschiedliche Angaben. Während das Verteidigungsministerium nur von 200 bis 250 Millionen spricht, gehen andere in der Regierung von mindestens 400 Millionen aus. Das Finanzministerium ist gerade dabei, Berechnungen anzustellen. Finanzminister Markus Marterbauer hat bereits gesagt, dass es kein zusätzliches Geld geben wird.