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Eine Hommage als Versprechen für die Zukunft

· Culture

Das Staatsballett lieferte bei der Ballett-Gala in der Wiener Staatsoper eine brillante Ashton-Hommage.

Eine Viertelstunde Jubelgeschrei & Ovationen. Und das Publikum klatschte im Walzertakt mit: Die Gala des Wiener Staatsballetts wurde zum Triumph. Für das internationale Fest „Ashton Worldwide“ gestaltete Ballettchefin Alessandra Ferri eine Hommage für die Tanzlegende Sir Frederick Ashton (1904 bis 1988), eine Ikone der Neoklassik und Mitbegründer des Londoner Royal Ballet. In Wien debütierte er 1929.

Er war Haupt-Mentor Nurejews und Margot Fonteyns. Sechs Bravournummern Ashtons und seine festliche „Rhapsody“ (1980) konfrontiert Ferri mit „Diamonds“ (1967), einem „weißen Ballett“ George Balanchines, und „within the golden hour“ des Ashton-Schülers Christopher Wheeldon.

Hinreißend in Sprüngen, Fouettés, Hebefiguren und Eleganz die Solisten: Ketevan Papava im „Sterbenden Schwan“; in den Pas de deux aus „Le Corsaire“ Liudmila Konovalova & Paul Marque (Pariser Oper); in „Fille mal gardée“ Margarita Fernandes & Davide Dato. Danach wurden Natalia Butchko, Alessandro Cavallo, Duccio Tariello und Rinaldo Venuti zu Solotänzern ernannt. Ein beeindruckender Abend der Compagnie – ein Versprechen für die Zukunft.