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„Es müssen schon ein paar Dinge gesagt werden“

· Culture

Bei einer Charity zu seinen Ehren blühte der Ex-Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, auf. Im Schloss Fuschl wurde gebusselt, geherzt und auch ein bisschen gelästert.

„Ich sage jetzt nichts Böses, nein, aber es müssen schon ein paar Dinge gesagt werden“, meldete sich der Ex-Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, am Samstag erstmals öffentlich zu Wort. Im Rahmen einer Charity, die ihm zu Ehren im Rosewood Hotel Schloss Fuschl veranstaltet wurde, enterte der 68-Jährige die Bühne.

Kleiner Seitenhieb gegen Salzburgs Landeshauptfrau
„Die Festspiele wird es immer geben. In 100, 150 in 200 Jahren. Einige Protagonisten, die einen großen Einfluss glauben nehmen zu müssen, wird es dann sicher nicht mehr geben“, holte Hinterhäuser zu einem kurzen Seitenhieb gegen Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler aus. Wohl auch im Hinblick darauf, weil Edstadler erst am Freitag ankündigte, das Budget für die Sanierung der Festspielhäuser kürzen zu wollen.

Zur Erinnerung: Hinterhäuser war in die Schusslinie des Festspiel-Kuratoriums geraten, an dessen Spitze Edtstadler steht. Dem ehemaligen künstlerischen Leiter wurden unter anderem Alleingänge in personellen Belangen zur Last gelegt worden.

Des Weiteren wurde Markus Hinterhäuser sein harscher Umgangston angekreidet. Damit habe er gegen eine sogenannte „Wohlverhaltensklausel“ in seinem Vertrag verstoßen, so die Auffassung des Kuratoriums. Hinterhäuser wurde daraufhin beurlaubt.

Von schlechtem Verhalten war am Samstagvormittag im Schloss Fuschl weit und breit nichts zu spüren. Im Gegenteil, so locker hatte man den Pianisten selten zuvor erlebt.

Hinterhäuser posierte bereitwillig und äußerst gut gelaunt für die Fotografen, herzte „seine“ Künstler Asmik Grigorian, Jonathan Tetelman und Philipp Hochmair und plauderte sichtlich gelöst mit seinen schwerreichen Förderern. Darunter unter anderem die Initiatorin der „Passauer Runde“-Charity, Claudia Gugger-Bessinger, Drogerie-Chefin Anita Müller, Dallmayr-Kaffee-Chefin Marianne Wille und Musiker Hubert von Goisern.