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ÖFB-Legionär: Bittere Degradierung beim Derby

ÖFB-Legionär: Bittere Degradierung beim Derby

Seit seinem Wechsel zum deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach vor über zwei Jahren durchlebt Kevin Stöger wenige Aufs und viele Abs. Beim neuen Trainer Alexander Blessin scheint der 33-Jährige endgültig unten durch zu sein ...

Am Sonntag beim brisanten Derby beim 1. FC Köln (1:2), der fünften Niederlage im fünften Ligaspiel, saß Stöger nicht einmal auf der Ersatzbank, schaffte es trotz großer Personalnot nicht in den Spieltagskader.

Seitdem wurde im Gladbacher Umfeld gerätselt, ob der ÖFB-Legionär möglicherweise aus disziplinarischen Gründen fehlte. Am Mittwoch verriet Blessin, der nach der Entlassung von Trainer Eugen Polanski seit drei Wochen das Sagen hat, gegenüber der „Rheinischen Post“, dass Stöger aus Leistungsgründen nicht dabei war.

„Wir haben junge, hungrige Spieler“
„Das sind Kader-Entscheidungen, bei denen man abwägt. Wir haben junge, hungrige Spieler“, sagte Blessin, der sich unter anderem für Nachwuchsspieler Mathieu Nguefack entschied und außerdem dem erst 19-jährigen Fritz Fleck zum Bundesliga-Debüt verhalf.

Dass Stöger als gestandener Bundesligaspieler das Nachsehen gegenüber zwei Junioren hatte und außerdem mit Florian Neuhaus ein seit Jahren auf dem Abstellgleis stehender Spieler den Vorzug auf seiner Position im Mittelfeld bekam, sollte ihm zu denken geben.

Brisant außerdem: Der Vertrag des 33-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus, bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen soll sich sein Vertrag um ein Jahr verlängern. In diesem Fall dürfte es für Stöger umso schwerer werden, auf Spielzeit zu kommen – denn wie es scheint, plant der Klub nicht weiter mit dem ÖFB-Kicker, der zu den Großverdienern im Kader zählt.

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