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Nach knallhartem F1-Urteil: Wolff kontert Marko!

Nach knallhartem F1-Urteil: Wolff kontert Marko!

Mercedes-Boss Toto Wolff hat seinem Formel-1-Schützling George Russell den Rücken gestärkt, nachdem Red Bulls ehemaliger Motorsportberater Helmut Marko die Chancen des Briten als aussichtslos bezeichnet hatte, sich jemals von der laufenden Saison zu erholen. „Russell ist nicht mehr der Nummer-1-Fahrer“, sagte der 83-jährige Steirer, der Red Bull vergangenes Jahr verlassen hatte, vor dem US-Grand-Prix am Sonntag. „Antonelli hat ihm diesen Platz ganz klar weggenommen.“

Marko bezweifelte bei Sky, „dass er jemals wieder eine Chance auf den Weltmeistertitel haben wird oder irgendwo den Status der Nummer eins erhält“, fügte der Grazer hinzu. In Austin triumphierte Kimi Antonelli überlegen von der Pole Position, der Italiener steht damit unmittelbar vor seinem ersten WM-Titel. Russell belegte nach einer Fünf-Sekunden-Strafe nur den achten Platz. Antonelli könnte am Sonntag in Mexiko zum jüngsten Weltmeister der F1-Historie und zugleich der erste italienische Champion seit 1953 werden.

Wolff stimmt Marko nicht zu
Der 20-Jährige hat in seiner zweiten Saison in der Motorsport-Königsklasse bereits neun Siege eingefahren, während der erfahrenere Russell, der zu Jahresbeginn der Favorit bei den Buchmachern war, nur drei Erfolge feierte. Wolff sagte, er respektiere zwar die Meinung seines Landsmannes, Marko liege aber falsch. „George hat das nötige Können. Das Auto passt einfach nicht zu ihm“, sagte der Wiener in Texas.

Es sei zu Saisonbeginn vielleicht schwierig für Russell gewesen, „mit einer Situation umzugehen, in der man das Gefühl hat, dass es das Jahr von einem wird“, erklärte Wolff. „Und dann steht auf der anderen Seite der Garage dieses Wunderkind, das einem langsam den Rang abläuft.“ Es sei aber zu einfach, die vergangenen Jahre zu vergessen, in denen Russell besonders in den Nachwuchsklassen mehrere Titel eingefahren hatte. „Das ist alles immer noch da.“

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