Da hatte sich einiges an Emotionen angestaut! Nachdem sich Fenerbahce Istanbul in der Champions-League-Quali am Mittwoch bei Olympique Lyon mit 2:1 (Gesamtscore: 3:2) durchgesetzt hatte, kam es noch am Spielfeld zu einer wilden Rangelei zwischen den beiden Teams. Im Zentrum des Geschehens: Matteo Guendouzi.
Offenbar hatte Lyons Torwarttrainer dem Franzosen die eine oder andere Nettigkeit auszurichten, auch die Fans des Heimteams gingen auf den Mittelfeldspieler los. Guendouzi selbst wiederum reagierte mit Olympique-Marseille-Gesängen. Der südfranzösische Klub und Ex-Verein Guendouzis gilt als Erzrivale von Lyon.
Außerdem soll der 27-Jährige den gegnerischen Fans bereits beim Aufwärmen den Mittelfinger gezeigt haben, als diese zu Fan-Gesängen anstimmten und in diese wohl auch Guendouzi erwähnten.
Im Spielertunnel fliegen die Fäuste
Die aufgeladene Stimmung entlud sich nach Schlusspfiff erst in Form einer Rangelei auf dem Rasen, ehe sie in einer wilden Schlägerei in den Katakomben gipfelte.
„Pure Respektlosigkeit“
Auf die Randale angesprochen meinte Guendouzi später: „Sie (die Lyon-Fans, Anm.) haben über mehr als 90 Minuten hinweg, einschließlich der Aufwärmphase, meiner Familie, meiner Frau, meinen Kindern Beleidigungen hinterhergerufen. Das hat mich tief getroffen, es hat mich wirklich erschüttert. Für mich war das pure Respektlosigkeit.“