Der Ex-Festspiel-Intendant und Pianist Markus Hinterhäuser ist zurück – zumindest musikalisch. Im Juli wird er eine neue CD auf den Markt bringen, auf der er seine Pianistenkünste darbietet – die „Krone“ berichtet. Besagte Fingerfertigkeiten sollte er auch im Rahmen zweier Klavierabenden im heurigen Festspiel-Sommer präsentieren. So der Plan, der noch vor der plötzlichen Beurlaubung des umstrittenen Ex-Intendanten entstanden war.
Trotz Hickhack halten die Festspiele – allem voran die derzeitige Interimsintendantin Karin Bergmann – an den beiden geplanten Konzerten im Juli und im August fest. Mehrmals hatte sie sich öffentlich für die Auftritte Hinterhäusers ausgesprochen.
„Natürlich besteht die Einladung an Markus Hinterhäuser für die mit ihm verabredeten Konzerte weiterhin. Gegenüber den Salzburger Festspielen hat er keines der beiden Konzerte abgesagt“, heißt es seitens des Kulturfestivals auf „Krone“-Anfrage.
Aus dem Umfeld Hinterhäusers vernimmt man aber eine andere Stimmung. Der 68-Jährige denke nicht daran, die Bühne bei den Salzburger Festspiele jemals wieder zu betreten. Zu sehr belaste ihn die Art und Weise, wie das Ende seiner Intendanz verlaufen ist.
„Für ihn ist es Verrat, dass ich hier angetreten bin, was ich nicht verstehe“, sagte Bergmann über ihr persönlich schwieriges Verhältnis zu Hinterhäuser. Dies offenbarte sie erst jüngst in einem ausführlichen Interview mit der „Krone“.