Königstransfer in Hütteldorf! Zuletzt wurden bereits wieder Scouts aus halb Europa im Allianz Stadion gesichtet, aber laut „Krone“-Infos ist die Entscheidung ist gefallen: Rapid und Yusuf Demir einigten sich auf eine langfristige Vertragsverlängerung! Statt einer erneuten „Flucht“, selbst wenn sie Millionen Euro bringen könnte, hat jetzt der Titeltraum Vorrang...
„Rapid hat im Moment einen Lauf, er hat einen Anteil daran. Jetzt ist er gesetzt, wird er gebraucht“, musste sich Ralf Rangnick fast rechtfertigen, warum er Yusuf Demir (noch) „nur“ auf die Abrufliste setzte. Doch seine Rückkehr ins A-Team ist nur eine Frage der Zeit...
Denn der 23-Jährige ist in der Form seines Lebens. „Es gab Dinge, die er ändern musste“, hatte Rapids Trainer Johannes Hoff Thorup Demir ins Gewissen geredet. Im Sommer schuftete die Offensivwaffe wie ein Verrückter, jetzt schwärmt der Däne: „Ich würde ihn gegen niemanden eintauschen wollen.“ Das muss er auch nicht.
Der Hype um den zu frühen Barcelona-Transfer 2021, die verlorenen Jahre mit dem überstürzten Galatasaray-Wechsel, die Flop-Monate bei Basel – so stürzte sein Marktwert von 10 auf 1,7 Millionen Euro ab. Doch diesmal wurden auch von seinem Umfeld die richtigen Lehren gezogen, gibt’s keine erneute „Flucht“. Zuletzt wurden ja wieder Scouts aus halb Europa in Hütteldorf gesichtet. Aber die Entscheidung ist gefallen, eine Einigung wurde erzielt. Laut „Krone“-Infos wird Demir langfristig bei Rapid verlängern. Für Grün-Weiß, das nicht nur die Option bis 2027 ziehen wollte, ein absoluter „Königstransfer“. Bei seiner Gratis-Rückkehr im Februar wurde Demir noch mit dem Kollektivvertrag um 1500 Euro im Monat ausgestattet, jetzt steigt er wohl zu den Topverdienern auf. Doch Demir, für den Galatasaray 2022 schon fünf Millionen Euro zahlte, kann nochmals weit mehr bringen. Aber vorerst ist er gekommen, um zu bleiben: „Rapid ist mein Herzensverein“, sagt er selbst. Ein Titel mit Grün-Weiß, das auch mit Daniel Nunoo bis 2030 verlängerte, ist der große Traum. Und nicht unmöglich.
In der Saison hält er bei 13 Torbeteiligungen, er ist die kreative Schaltzentrale, übernimmt Verantwortung, wie bei seinem Elfer-1:0 im Derby. Und, was früher undenkbar war: Demir hat genug Kraft im Tank, um jede Partie zu marschieren, auch gegen den Ball zu arbeiten. Auch am Freitag gegen Schlusslicht Wolfsberg – da will Rapid mit dem elften Sieg im zwölften Spiel einen neuen Startrekord aufstellen.