Tolle Schlager gibt es schon in der ersten Runde der Erste Bank Open. So muss sich etwa Superstar Carlos Alcaraz gleich mit dem langjährigen Top-20-Mann Karen Chatschanow matchen. Jurij Rodionov, der dem Spanier knapp entrann, trifft auf Nikolos Basilaschwili.
„Es ist unfassbar, dass bei diesem Turnier die Nummer 17 der Welt nicht gesetzt ist. Das gibt es bei keinem Grand Slam, keinem Masters“, brachte es Erste-Bank-Open-Direktor Herwig Straka auf den Punkt. Dementsprechend tolle Duelle gibt es schon in der ersten Runde.
Allen voran den Hammer zwischen dem Weltranglisten-Neunten Frances Tiafoe und Lorenzo Musetti, bis vor kurzem auch stabiler Top-10-Spieler. Doch auch Superstar Carlos Alcaraz hat mit Karen Chatschanow, ebenfalls langjähriger Top-20-Spieler und in Wien schon im Finale gewesen, eine harte Aufgabe. Auf der anderen Seite des Tableaus trifft Alexander Zverev zum Start auf Wild-Card-Spieler Martin Landaluce.
Lange warten musste Jurij Rodionov, bis endlich sein Name gezogen wurde. Da zitterte der einzige Österreicher, der fix im Hauptfeld steht, schon davor, dass er vielleicht gegen Alcaraz gelost würde. „Als nur noch drei Gegner für ihn in Frage kamen und ich darunter war, habe ich schon gebangt“, gab Jurij zu. Stattdessen erhielt er dank Losfee Nico Langmann mt dem Routinier Nikolos Basilaschwili, der diese Woche in Almaty das Semifinale erreichte, ein etwas dankbareres Los.
Alcaraz in Runde zwei
An der Motivation wird es sicher nicht liegen. „Wien ist für mich immer ein Highlight des Jahres“, kann Rodionov sein Spiel nicht erwarten. Und bei einem Sieg käme es in Runde zwei doch noch zum Duell mit Alcaraz.