Keine 60 Sekunden stand Robert Ljubicic auf dem Platz, da erzielte er mit seinem zweiten Ballkontakt das erste Champions-League-Tor des LASK im Spiel gegen den FC Liverpool.
Als der LASK-Mittelfeldspieler in der 62. Spielminute das Feld betrat, schien die Partie gegen den englischen Topklub bereits entschieden. Die Linzer lagen mit 0:4 zurück, hatten nur wenige Torchancen herausgespielt und mussten in ihrem ersten Champions-League-Heimspiel nach einer guten Stunde bereits auf Schadensbegrenzung aus sein.
Doch direkt nach der Einwechslung startete der LASK einen Angriff auf das gegnerische Tor. Dibango brachte den Ball zur Mitte, Ljubicic nahm die Kugel im Strafraum an und ließ Liverpool-Keeper Alisson aus kurzer Distanz keine Chance.
Es war der erste Treffer des LASK in der Champions-League-Geschichte. Lange währte die Freude allerdings nicht: Nur drei Minuten später stellte Liverpools Bradley Barcola den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Nach 72 Minuten stand es sogar bereits 1:6.
Kühbauers goldenes Händchen
Doch nicht nur mit Robert Ljubicic bewies Trainer Didi Kühbauer ein goldenes Händchen mit seinen Einwechslungen. Florian Flecker kam bereits in der Halbzeit für Kasper Jörgensen aufs Feld. In der 75. Minute drehte sich Kalajdzic auf und schickte Dibango auf der linken Seite in die Tiefe. Flecker kam rechts mit und stürmte in den Sechzehners, Dibangos Flanke beförderte er mit einem spektakulären Flugkopfball ins Tor. Nur drei Minuten später ist es erneut Flecker, der zum 3:6 traf und somit seinen Doppelpack schnürte.