Zuerst die Arbeit, dann der Spaß: Festspielpräsidentin muss Hearings der Hochzeitsparty von Mäzen und Freund Hans-Peter Wild vorziehen. Die Deutsche will unbedingt eine weitere Amtszeit an der Spitze der Salzburger Festspiele antreten.
Auf allen Hochzeiten kann man nicht gleichzeitig tanzen – das muss sich Festspielpräsidentin Kristina Hammer gerade eingestehen. Sie will unbedingt noch eine weitere Amtszeit an der Spitze des Salzburger Kulturfestivals antreten.
„Ich habe noch viel vor und bin entschlossen, weiterhin die Zukunft der Salzburger Festspiele aktiv mitzugestalten“, sagte sie im Mai zur „Krone“. Ihre Bewerbung hat sie deshalb bereits vor Monaten eingereicht. Unmittelbar nach der Festspielsaison geht es Anfang September nun in die Hearings der Kandidaten. Sie müssen detailliert ihre Ideen und Ziele formulieren, wo sie das Festival in den kommenden Jahren sehen und hinführen wollen.
„Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Die Entwicklung im Sponsoring und Mäzenatentum ist sehr gut. Diese breite Unterstützung ist für die Zukunft der Festspiele zentral“, sieht Kristina Hammer ihre Kernkompetenz.
Den größten Förderer der Festspiele und ihren guten Freund, Capri-Sonne-Milliardär Hans-Peter Wild, muss Hammer nun aber vertrösten. Auf dessen mehrtägiger Hochzeitsparty auf Capri wird Hammer wohl wegen der parallel stattfindenden Hearings im September fehlen müssen.