Kultur

Was im Kunstlager noch alles schlummert

Was im Kunstlager noch alles schlummert

Die Schau „Ernst Choice 2“ in der Galerie Hilger zeigt noch bis zum 2. September Stars aus dem Bestand der Galerie Hilger. 

Andy Warhol, Keith Haring, A. R. Penck, Mel Ramos, Attersee oder Grafiken von Picasso und Max Ernsts hat die Galerie Hilger seit fünf Jahrzehnten in ihrem Programm. Nun öffnete Ernst Hilgers Witwe Karoline für die Gedenkschau „Ernst Choice 2“ das Depot und zeigt Werke der Lieblingskünstler ihres Gatten: dramatische Zeichnungen unseres Monumentalbildhauers Alfred Hrdlicka (1970), minimalistische Skizzen zum Zyklus „Schwierigkeiten auf dem Weg zu Aristoteles“ (2009) des US-Konzeptkünstlers Lawrence Weiner, Jeff Koons lustigen weißen Porzellanhund „Puppy Vase“ (1998). Oder Oswald Oberhubers „Liegende“ (1949).

Vieles ist zu entdecken: mit Lack überzogene Fotos des Italo-Popkünstlers Mario Schifano, ein Holzschnitt „God’s opinion is unknown“ (2019) des südafrikanischen Zeichners, Bühnenbildners, Regisseurs und Filmemachers William Kentridge, brillante ironische Papierarbeiten (2000) des heuer verstorbenen Deutschen Thomas Zipp.

Originell: Miniaturmöbel der US-Landart-Künstlerin Beverly Buchanan (1940 bis 2015), die nachgebautes Mobiliar der armen Bevölkerung des amerikanischen Südens zeigt. Sehenswert! Nicht nur für Sammler!

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