Politik

ID Austria: Nun kommt eigene Senioren-Hotline

ID Austria: Nun kommt eigene Senioren-Hotline

Eigentlich sollte die ID Austria Amtswege einfacher machen. Doch komplizierte Registrierungen, technische Schwierigkeiten und Probleme beim Gerätewechsel sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Frust. Auch der Rechnungshof bemängelte Schwachstellen, darunter unvollständige Betriebs- und Notfallkonzepte. Nun kommt eine eigenen Senioren-Hotline. 

Für viele Bürger wurde der digitale Behördengang selbst zur Herausforderung. Jetzt setzt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) endlich auf persönliche Hilfe. Im Oktober öffnete die Digital Austria Servicestelle erneut ihre Türen – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Senioren.

Mitarbeiter sollen bei der Registrierung, Einrichtung und Nutzung helfen. Der Andrang ist jedenfalls groß: Viele der kostenlosen Aktionstage sind bereits nahezu ausgebucht.

Workshops und Schulprojekte
Deshalb wurde nun auch eine neue Service-Hotline eingerichtet, die werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar ist. Zusätzlich sollen kostenlose Workshops und spezielle Schulprojekte ältere Menschen fit für die digitale Verwaltung machen.

„Unser Ziel ist, dass alle Generationen die ID Austria und digitale Amtsservices sicher und selbstständig nutzen können“, verspricht Pröll. Immerhin nutzen bereits knapp 75 Prozent der 65- bis 84-Jährigen in Österreich das Internet.

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