Das Informationsfreiheitsgesetz hält die Justiz auf Trab, da immer mehr Menschen von Behörden Auskünfte zu bestimmten Themen einfordern. Meist wird das abgelehnt, wenn Ansuchen mangelhaft begründet sind – ausgerechnet der Skandal um den Kärntner Peršmanhof könnte nun die Wende bringen, da das Höchstgericht einschritt.
Für Aufregung sorgte der „Krone“-Bericht über neue Aussagen in der Aufarbeitung des Polizeieinsatzes auf dem Peršmanhof: Nach 15 Monaten heißt es nun, dass die Aktion gegen das Antifa-Camp im NS-Museum doch von langer Hand geplant worden war – und auch der Vize-Polizeichef sei informiert gewesen, was alles in ein anderes Licht rückt.