„Ist das normal?“ Zverev-Ärger bei Wien-Pleite
Alexander Zverev hat am Samstag den Finaleinzug bei den Erste Bank Open verpasst. Bei seiner Niederlage gegen den Australier Alex de Minaur ärgerte sich der Deutsche immer wieder über die Bälle.
Wien hat ein nicht erwartetes Finale: Carlos Alcaraz war im Titelmatch erwartet worden, nicht aber Alex de Minaur. Der Australier schaltete am Samstag im Halbfinale den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev mit 6:4, 1:6 und 7:6(4) aus und verkürzte im Head-to-Head mit der angehenden Nummer eins auf 5:9.
Immer wieder beklagte sich Zverev im Halbfinale über die Bälle, die seiner Ansicht nach zu stark aufgingen. „Glaubst du, es ist normal, bei einem Tennisturnier mit diesen Bällen zu spielen?“, fragte Zverev den Unparteiischen und hielt ihm die Filzkugel vors Gesicht.
Neuer Tennis-König
Kleines Trostpflaster: Schon mit dem Viertelfinaleinzug hatte sich Zverev die Weltranglistenführung ab Montag gesichert. Als zweiter Deutscher nach Boris Becker vor 35 Jahren.