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Nach Ausbootung: F1-Pilot äußert sich zu Vorwürfen

Nach Ausbootung: F1-Pilot äußert sich zu Vorwürfen

Aufregung in der Formel 1: Nach seiner Ausbootung bei Haas äußert sich nun Esteban Ocon zu den schweren Vorwürfen.

Der 30-Jährige war vom amerikanischen Formel-1-Rennstall Haas für dieses Wochenende kurzfristig als Fahrer gestrichen worden. Das Team teilte die Entscheidung knapp drei Stunden vor dem Training am Samstag auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt mit. Gründe nannte der Rennstall nicht. Es hieß bloß, dass es sich nicht um einen Krankheitsfall handle - weitere Kommentare werde es nicht geben. Ocon wird nach dieser Saison ohnehin von Rafael Camara aus Brasilien ersetzt.

Ocon: Keine gewaltsame Auseinandersetzung
Der Franzose selbst äußerte sich kurz nach der Qualifikation, in der – wie vorher schon im Freien Training – der 32 Jahre alte Japaner Ryo Hirakawa an seiner Stelle gefahren war. Ocon berichtete in den sozialen Medien von einer Diskussion am Vorabend, die sich aus „unterschiedlichen Sichtweisen“ ergeben habe.

Er weise aber „Berichte oder Vorwürfe kategorisch zurück“, die nahelegen würden, dass es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung gekommen sei. Er bitte auch darum, solche Spekulationen zu unterlassen und kündigte weitere Informationen zu gegebener Zeit an.

Dass Ocon in den vier verbleibenden Rennen nach dem Grand Prix von Mexiko noch einmal für Haas fahren wird, ist wohl auszuschließen. Er hatte sich im Training am Freitag nach einer Ansage seiner deutschen Renningenieurin zur Reifenwahl über Funk bitter beklagt. Schon beim Rennstall Alpine hatte er 2024 die Saison nach Zoff mit dem Team nicht beendet. Ocon kommt auf fast 200 Grand-Prix-Einsätze, 2016 absolvierte er sein erstes Rennen.

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