Jonas Bonas ist einer der jüngsten Kabarettisten Österreichs. Der Gewinner des Kleinkunstvogels 2026 sorgt mit seinem ersten abendfüllenden Programm für zahlreiche Lacher und Überraschungen. Neben seinen bekannten Bahnhofs-Gags nimmt sich der sympathische Welser auch selbst nicht zu ernst.
„Das ist wie eine Therapie. Ich bring da meine Probleme an“, stellt Kleinkunstvogelgewinner Jonas Bonas bei der Graz-Premiere seines ersten abendfüllenden Kabarettprogramms im Theatercafé fest. Und das dürften einige sein...
Die vorurteilsbehaftete Generation Z („Wir sind nicht faul, es gfreit uns nur ned“), seine Schullaufbahn und die Suche nach dem richtigen Beruf brachten aber nicht nur Probleme, sondern auch umfänglich Material, mit dem sich der Oberösterreicher inzwischen gerne selbst in klassischer Stand-up-Manier auf die Schaufel nimmt.
Bekannt wurde Bonas vor allem durch seine Witze über Bahnhöfe, auf die er auch im Bühnenprogramm immer wieder zurückkommt. Aufgelockert werden seine teils zu schnellen und schwer zu folgenden Monologe von Gesangs- und Tanzeinlagen, die das vielschichtige Publikum begeistern und mitreißen.
Was noch fehlt? Würzige Kürze – auf manchen Themen bleibt Bonas etwas zu lange sitzen. Spritzige Gags für den schnellen Lacher hat er aber genug auf Lager.