Kultur

Musikalischer Montagstreff am Grazer Schloßberg

Musikalischer Montagstreff am Grazer Schloßberg

Kein Montag ohne Austropop! Peter Karner und Harry Pekar alias „De Zwa“ locken mit ihren Konzerten am Grazer Schloßberg die Massen an – das war nicht immer so, wie sie sich im Gespräch mit der „Krone“ erinnern.

Im Sommer verwandelt sich der Grazer Schloßberg zu Wochenbeginn in eine stimmungsvolle Konzertarena. Mittlerweile spielen Peter Karner und Harry Pekar bereits ihren 20. Sommer „oben“ am Berg – und wenn „De Zwa“ in die Saiten greifen, werden nicht nur im Biergarten die Plätze rar. Meist sind die Top-Tische mit Aussicht (auf Bühne und Stadt) schon Stunden vor Beginn um 19 Uhr vergriffen – auf der angrenzenden Wiese werden Picknicks veranstaltet, auf der alten Festungsmauer lauschen Verliebte bei einem Glas Wein den ewigen Hits von Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros oder natürlich STS. Frei nach dem Motto „Gö, du bleibst heit Nocht bei mir ...“

„Es ist wirklich ein Wahnsinn, wie sich das hier entwickelt hat, manchmal können wir es selbst nicht glauben“, sind Karner und Pekar ehrlich. Denn anfangs war der Rahmen noch deutlich intimer: „Bei unserem ersten Auftritt 2007 waren vielleicht 14 Leute da – und sieben davon waren verwandt“, kann Karner heute lachen. Nach vier Jahren wurde der Zuspruch dann aber doch größer und die Biergarten-Hausherren Christof Widakovich und Frau Herti Grossauer-Widakovich mussten die erste echte Bühne bauen.

Fans reisen aus Deutschland an
Mittlerweile ist der Montag am Schloßberg längst nicht nur für viele Grazer zu einem echten Fixpunkt geworden. „Wir haben Leute aus Deutschland da, die setzen sich extra für sechs Stunden ins Auto, nur um uns spielen zu sehen. Da profitieren wir natürlich davon, dass wir damals als Vorgruppe von Andreas Gabalier spielen durften.“

„De Zwa“ kennen sich übrigens seit der Schulzeit. „Als ich von Mürzzuschlag nach Graz in die Schule gekommen bin, war ausgerechnet der Platz neben dem Peter frei – und wegen ihm hab ich dann auch mit dem Gitarrenspielen angefangen“, erzählt Pekar. „Wir haben uns das selbst beigebracht. Und während die anderen nur auf Englisch singen wollten, waren Danzer, Ambros & Co. schon immer unsere Helden“, ergänzt Karner.

Noch drei Termine heuer
Heute spielen sie die Lieder, „so wie sie alle kennen – wir haben ja schon die besten Songwriter“. Am 24. und 31. August sowie am 7. September gibt’s „De Zwa“ am Schloßberg heuer noch live zu sehen. Der Eintritt ist natürlich frei – aber der Weg auf den Berg sicher nicht umsonst ...

Vielleicht verpasst