Alarmstimmung rund um die Ski-Rennen der Frauen im norwegischen Narvik. Die Pisten im WM-Ort von 2029 sind noch nicht fertig, dass der Weltcup in dieser Saison schon wie geplant Halt macht, scheint derzeit kaum vorstellbar, wie auch FIS-Alpinchef Peter Gerdol mahnt.
Im März 2027 soll in Narvik eine erste WM-Probe über die Bühne gehen. Im Kalender der Speed-Damen stehen ein Super-G und eine Abfahrt – Rennen, die aber nicht sicher gefahren werden können. Denn derzeit sieht im hohen Norden noch nichts nach WM aus.
„Sie müssen an allem arbeiten: Piste, Beschneiung, Lift, Sicherheitsinstallationen - also an allem“, schlägt Alpinchef Gerdol gegenüber „Sport1“ Alarm. Der Italiener weiter: „Nichts ist fertig, alles ist noch im Gange“, ehe er noch einen Vergleich zieht: „Man kann keine Fußballspiele austragen, wenn man keinen Platz hat.“
Alternativen im Fokus
Im FIS-Rennkalender werden der Super-G und die Abfahrt noch als „unbestätigt“ aufgeführt. Allerdings werden bereits Alternativen geprüft, wie der Weltverstand bestätigt. Anbieten würde sich etwa das ebenfalls in Norwegen liegende Kvitfjell.
In Narvik selbst sieht man das Thema gelassen. „Wir liegen ziemlich gut im Zeitplan“, betont Knut-Eirik Dybdal, Chef des WM-Organisationskomitees. Wichtiger als die Rennen im Frühjahr seien die Generalprobe 2028 und die WM selbst.