Der plötzliche Rücktritt von FIS-Renndirektor Markus Waldner sorgt nach wie vor für Gesprächsstoff im Ski-Zirkus. „Das ist für den Sport nicht fein“, betont auch ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher.
Kurz vor dem Start der neuen Saison im alpinen Ski-Weltcup hatte es einen Paukenschlag gegeben: Anfang Oktober informierte FIS-Renndirektor Markus Waldner den internationalen Skiverband, dass er nach zwölf Jahren im Amt zurücktritt.
„Der Verlust von Markus Waldner ist immens. Er hat über viele, viele Jahre enorm gute Arbeit geleistet. Er hat das Skifahren auch in sehr schwierigen Zeiten ganz toll geführt“, sagt Mario Stecher bei der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ auf ServusTV: „Und dass dies nun so abrupt endet, ist doch sehr überraschend und für den Skisport nicht fein.“
Der Südtiroler lebte seit 2014 den Job mit Herz, Leidenschaft und Elan. Die Expertise, die Erfahrung sind unbezahlbar, aber von einem Tag auf den anderen weg. Nun ist die FIS auf der Suche nach einem Nachfolger. Während des ersten Teils der Saison beaufsichtigt Peter Gerdol, Chef-Renndirektor der Frauen, die Wettkämpfe beider Geschlechter.
„Das wird man schon in Sölden sehen“
Während bei der FIS Unruhe herrscht, sieht Stecher beim ÖSV große Fortschritte. „Man hat an vielen Dingen klarerweise gearbeitet und wollte wieder den nächsten Schritt machen. Und ich denke, dass man in Sölden das schon sehen wird“, so der Sportdirektor. Am Samstag steigt der Riesentorlauf der Damen, am Sonntag dann das Herren-Rennen.