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Polizei ermittelt – Goalie als „Mörder“ beschimpft

Polizei ermittelt – Goalie als „Mörder“ beschimpft

Der Tod von Jesus de Miguel vom CD Teneriffa hat Spanien erschüttert und auch außerhalb der Sportwelt eine Welle der Anteilnahme ausgelöst. Während Jesus Owono vom FC Andorra nach seinem brutalen Foulspiel als „Mörder“ beschimpft wird, nahm nun auch die Polizei die Ermittlungen auf.

Jesus de Miguel hatte am Montag nach einer Attacke von Jesus Owono in der Nachspielzeit des Zweitliga-Spiels schwere Verletzungen und einen Herzstillstand erlitten. Der Schiedsrichter brach die Partie beim Stand von 2:2 ab. Am Morgen danach starb De Miguel im Krankenhaus.

De Miguel hinterlässt seine Partnerin Maria und die gemeinsame Tochter Carla, die im Juni 2025 geboren wurde. Zahlreiche aktive und ehemalige Fußballprofis, Vereine, Verbände und Politiker bekundeten der Familie und dem Klub des Spielers ihr Beileid.

Fans beschimpfen Owono
Torhüter Owono soll laut Berichten über die Folgen seines Fouls geschockt sein. Der Nationalspieler von Äquatorialguinea deaktivierte am Dienstag seinen Instagram-Account, nachdem er via Social Media als „Mörder“ beschimpft wurde.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen möglicher fahrlässiger Tötung auf. Die Behörde auf den Kanarischen Inseln betonte, dass dies eine Routinemaßnahme unter diesen Umständen sei.

Spiele in Spanien abgesagt
Der spanische Fußballverband sagte alle für Dienstag angesetzten Spiele ab. De Miguel wurde in Madrid geboren, seit dem Vorjahr spielte er für Teneriffa. Zudem gab die UEFA bekannt, dass vor allen Europacup-Spielen dieser Woche eine Schweigeminute abgehalten werde.

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