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Prügel im Suff und Fechtduell: Wirbel im AfD-Haus

· Politics

Zwei gewaltsame Vorfälle innerhalb der AfD sorgen derzeit deutschlandweit für Schlagzeilen. Im Bundestag sollen zwei angetrunkene Mitarbeiter von Abgeordneten aufeinander losgegangen sein. In Nordrhein-Westfalen planen zwei rivalisierende Politiker der Rechtsaußenpartei einen Fechtkampf gegeneinander.

Wie der „Spiegel“ berichtete, ereignete sich der Prügel-Vorfall am späten Mittwochabend im Jakob-Kaiser-Haus, das sich neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem viele Abgeordnete ihre Büros haben.

Bundestagspolizei rückte an
Die Auseinandersetzung verlief derart heftig, dass die Bundestagspolizei alarmiert wurde. Um 23.20 Uhr schlichtete die Beamten den Streit. Sie stellten bei beiden Kontrahenten Alkoholeinfluss fest und leiteten Ermittlungsverfahren von Amts wegen ein. Mehrere Quellen im Bundestag bestätigten inzwischen dem „Spiegel“ den Vorfall. Ein Sprecher der AfD-Fraktion teilte auf Anfrage des Magazins mit: „Davon ist der Fraktion nichts bekannt.“

Herausforderung zum Fechten „aus einer Bierlaune“ heraus erfolgt
Im Bundesland Nordrhein-Westfalen tobt innerhalb der AfD unterdessen ein Richtungsstreit. Nun planen zwei Vertreter der rivalisierenden Lager ein akademisches Fechtduell (Mensur) mit echten Klingen in Düsseldorf. Das berichten „T-Online“ und die Deutsche Presse-Agentur.

Dem voraus ging ein Streit bei der Aufstellungsversammlung für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Laut Berichten soll die Fechtherausforderung nach reichlich Alkoholkonsum „aus einer Bierlaune“ heraus erfolgt sein. Der Vorgang sei reine „Privatsache“, bestätigte einer der beiden Politiker inzwischen das Duell.  Es sei eine sportliche Herausforderung. „Am Ende gehen wir nicht da rein, um den anderen zu verletzen“, fügte der Politiker hinzu.