ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat sich am Montag am Rande seiner Kaderbekanntgabe für die anstehenden Nations-League-Partien auch zum Thema Eventarena geäußert – und sich dabei eine Spitze in Richtung Wiens Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erlaubt.
Rangnick, der sich Ende des Monats einer Operation an seinem lädierten rechten Sprunggelenk unterziehen muss, möchte noch vor diesem Termin das Thema moderne Eventarena voranbringen.
Treffen noch vor Operation
Bei dem Treffen sollen ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll und Geschäftsführer Bernhard Neuhold, Wiens Sportstadtrat Hacker und möglicherweise weitere Vertreter der Stadt dabei sein. Hacker hatte zuletzt betont, dass vom ÖFB bei ihm keine konkreten Pläne zur Schaffung und vor allem Finanzierung eines von Rangnick immer wieder propagierten, multifunktionellen Stadions vorliegen.
„Es ist im Moment so, dass mein rechtes Sprunggelenk nicht so funktioniert, wie ich es mir wünsche, aber mein Gedächtnis funktioniert noch ziemlich gut“, entgegnete Rangnick. „Ich weiß sehr genau, wie viele Treffen es dort (bei der Stadt/Anm.) gegeben hat in drei Jahren und was dort besprochen und nicht besprochen wurde.“ Pröll und Hacker hätten zuletzt noch einmal ein Gespräch geführt, in dem ein weiteres Treffen auch mit Rangnick vereinbart worden sei.
„Das weiß auch der Herr Hacker“
„Tatsache ist, es gibt in Österreich im Moment keine Eventarena, die auch nur ansatzweise diesen Anspruch erfüllt – weder in Wien noch anderswo“, betonte Rangnick. „Dass es eine Gruppe von erfolgreichen Unternehmern gibt und möglichen Investoren gibt, ist auch kein Geheimnis. Das weiß ich, das weiß auch Herr Hacker. Alles Weitere werden wir hoffentlich in diesem in zwei bis drei Wochen anstehenden Termin noch einmal ansprechen und eruieren.“