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Ärger in der F1: „So etwas darf nicht passieren!“

Ärger in der F1: „So etwas darf nicht passieren!“

Das Monaco-Chaos sorgt für Stress beim Grand Prix von Barcelona. „So etwas darf nicht passieren“, meint etwa McLaren-Pilot Oscar Piastri.

Des einen Freud ist des anderen Leid! Auch eine Woche nach dem Monaco-Grand-Prix ist dieser im Fahrerlager von Barcelona, wo heute um 16 Uhr das Qualifying startet, noch in aller Munde. Denn Alpine stellte nach dem Rennen im Fürstentum einen Antrag auf Neuüberprüfung der gegen Pierre Gasly verhängten Strafen. Nachdem bei der Einfahrt in die Boxengasse gleich mehrere Fahrer, mit einer Übertretung von 0,1 km/h geblitzt worden waren, forderte das Team eine Neubewertung des Vorfalls …

Gasly hatte es gleich doppelt erwischt, weshalb er zwei Fünf-Sekunden-Strafen aufgebrummt bekam und im Endklassement von Rang drei auf Rang sieben zurückfiel. Das wurde vom internationalen Verband nun aber revidiert. „Wir möchten uns bei der FIA für diese Transparenz bedanken“, heißt es von Alpine. Dass nicht alle mit dieser Entscheidung glücklich sind, war zu erwarten. Red-Bull-Junior Isack Hadjarrutschte auf Rang vier zurück. Auch McLaren-Pilot Oscar Piastri verlor seine Position, weshalbdie beiden Rennställejetzt wiederum Protesteingelegt haben.

„Normalerweise gibt es vielleicht ein oder zwei Autos in einem Rennen, die eine Strafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen, aber nicht sieben oder acht“, ärgerte sich Piastri über die Entscheidung. Nachsatz: „So etwas darf einfach nicht passieren.“ Rückendeckung erhält der Automobilverband von Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz: „Den Podestplatz zurückzugeben, war richtig. Das Reglement schreibt aus Sicherheitsgründen ein Speedlimit vor – und kein Distanz-Speed-Limit.“ Über die Dauer bis zur Entscheidung lässt sich streiten.

Antonelli als „Spiderman“
Einer ist davon völlig unberührt – der WM-Führende Kimi Antonelli. Der Mercedes-Pilot musste sein Cockpit beim gestrigen ersten Freien TrainingFrederik Vesti überlassen, schaute sich dieses von der Tribüne aus an. Um von den Fans nicht gestört zu werden, trug er eine Spiderman-Maske. Die ihm allerdings nur kurz half.

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