Der FC. St. Gallen hat die Sensation verpasst und ist in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel doch noch an Topklub Benfica gescheitert. Im Rückspiel kassiert man schließlich eine deutliche Niederlage und versucht sich anschließend in Galgenhumor.
Benfica ist als klarer Favorit in das Quali-Duell gestartet – immerhin gehören die Portugiesen seit Jahren und Jahrzehnten zu den Topklubs Europas und sind regelmäßiger Gast in den höchsten kontinentalen Klubbewerben. Doch nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen St. Gallen schien in diesem Jahr eine Schmach zu drohen.
Und auch das Rückspiel in Lissabon wartete mit einer schwierigen Anfangsphase auf. In den ersten Minuten agierten die Schweizer mutig und setzten Benfica unter Druck. Sogar erste Pfiffe waren im Stadion zu hören. Doch dann der große Knackpunkt: In der 11. Minute stimmte die defensive Zuordnung der Gäste nicht, und Vangelis Pavlidis schlug eiskalt zu! Der Brustlöser für Benfica und der Auftakt der Pavlidis-Show!
Grieche zündet Tor-Feuerwerk
Denn der Grieche sollte am Donnerstagabend gleich vier Treffer erzielen und damit zum großen Matchwinner avancieren. Nach dem 0:2 in der 55. Minute war der verzweifelte Widerstand der Schweizer schließlich gebrochen – am Ende gab es statt der erhofften Sensation eine 0:5-Klatsche.
Nach der Partie war bei Spielern, Fans und Verantwortlichen erst einmal Wunden lecken angesagt. Kapitän Lukas Görtler zeigte gegenüber „Blick“ schließlich etwas Galgenhumor. „Irgendwann nach dem 0:3 hat man dann auch einfach die beeindruckende Stimmung in diesem Stadion genossen.“