Politik

So macht sich Kickl über SPÖ und Zeiler lustig

So macht sich Kickl über SPÖ und Zeiler lustig

Nach der Ankündigung von Medienmanager Gerhard Zeiler, für den SPÖ-Parteivorsitz zur Verfügung zustehen, stehen die Genossen abermals vor einer internen Zerreißprobe. Herbert Kickl verfolgt die Debatte naturgemäß mit Genuss. Der blaue Frontmann machte sich am Montag im Nationalrat über die Sozialdemokratie lustig und überschüttete sie mit Spott und Hohn. 

Kickl würden die roten Abgeordneten im Hohen Haus besonders leidtun. So zählte der Chef der Freiheitlichen die „opportunistischen Umfaller“ der Parteibasis in den letzten Jahren auf – zunächst von Pamela Rendi-Wagner auf Hans Peter Doskozil und wenig später von Doskozil auf Andreas Babler. „Und jetzt ist schon wieder keine Ruhe, möglicherweise muss man schon wieder opportunistisch umfallen – dieses Mal vom Marxismus zum Kapitalismus amerikanischer Prägung“, spottete Kickl. 

„Aus ,Klassenkampf ist super‘ ist ,Klassenkampf ist gaga‘ geworden“ 
Ihm zufolge hätten die SPÖ-Parolen unter Babler bisher so gelautet, dass Multimillionäre böse Kapitalisten und übliche Klassenfeinde seien, die am besten aus dem Land vertrieben müssten. „Die neue Parole lautet jetzt: Multimillionäre sind ganz lässige Haxn, die besten Sozialdemokraten, die es überhaupt gibt, die Lichtgestalten des Sozialismus“, so Kickl süffisant.

Aus seiner Sicht sei aus dem SPÖ-Motto „Klassenkampf ist super“ nun „Klassenkampf ist gaga“ geworden. „Und die roten Lichtgestalten sind die Allerbesten, wenn sie dann aus der Altersklasse 70+ kommen“, so Kickls Seitenhieb auf Zeiler Alter. Kickl schloss mit dem Satz: „Ganz Österreich weiß, dass die meisten Windräder im Land nicht irgendwo draußen in der Natur stehen, sondern sich in den Reihen der Sozialdemokratie befinden.“

Vielleicht verpasst